Diese Aquarelle auf Büttenpapier entstanden zwischen September 2004 und Juni 2005 und bestehen aus 256 Arbeiten. Dabei wurde ohne Unterbrechung jeden Tag zu einer beliebigen Uhrzeit eine Arbeit angefertigt, die den tatsächlich visuell wahrnehmbaren Himmel und dessen Wolkenbildung dokumentarisch und ästhetisch wiedergeben sollte.

Die Aquarelle zeigen immer den gleichen Himmelsausschnitt, den, der aus meinem Arbeitszimmer in Berlin-Friedenau zu sehen war. Datum und Uhrzeit sind auf der Rückseite der Aquarelle vermerkt. Es soll nicht verschwiegen werden, dass es auch viele grauverhangene Wolkentage gab. Das Grau war jedoch immer unterschiedlich und auch daß wurde maltechnisch umgesetzt.

Daneben wurden parallel kleinformatige Farbfotografien angefertigt, die besondere Wolken- und Himmelsansichten zum Vergleich zu den Aquarellen zeigen.

Die gesamte Werkreihe ist also unter ästhetischen, aber primär unter dem Aspekt der konzeptuellen Auseinandersetzung mit einem Motiv zu würdigen.

Angemerkt sei noch, dass nicht alle Aquarelle im Querformat, sondern viele auch im Hochformat angefertigt wurden.